Fußpilz leicht erkennen  –  schnell  behandeln  –  effektiv vorbeugen

 Fußpilz: (Fast) alles was man wissen sollte!

Man schätzt, dass in den Industrieländern jeder Dritte von Fußpilz betroffen ist. Eine sehr hohe Zahl.  den Fußpilz leicht erkennen, schnell behandeln und effektiv vorbeugen: 

 

1.  Fußpilz vorbeugen: Es geht!

2.  Fußpilz erkennen – Fußpilz Symptome

3.  Fußpilz behandeln: Schnell und einfach!

4.  Mögliche Auswirkungen eines Fußpilzes

5.  Besonders gefährdete Menschengruppen

6.  Unser bester Tipp!

7.  Kurz und bündig: die beste Vorbeugung

 Entwicklungen im Kampf gegen Fußgeruch!

Gegen Fußgeruch: Hilfe bieten die richtigen Socken

1.  Kann man Fußpilz vorbeugen?  Ja!

WO UND WIE KANN ICH MICH MIT FUßPILZ ANSTECKEN?

Wo: Überall dort, wo Menschen häufig barfuß laufen, also in öffentlichen Schwimmbädern und Saunen, Sporthallen, in Umkleidekabinen, in gemeinsamen Duschen, auf Teppichböden in Hotelzimmern und Hotelbadematten. Auf Campingplätzen. Die Pilzsporen überleben am besten in einer feuchtwarmen Umgebungen.

Wie: Wenn die Schutzschicht der Haut geschädigt ist und/oder das Immunsystem geschwächt ist, denn der Pilz muss das Abwehrsystem des Körpers erst überwinden und Fäden bilden, die in die Oberhaut eindringen und dort das Pilzgeflecht entstehen lassen.

Wichtig:

1. Trocknen Sie Ihre Füße sehr gründlich: Durch sehr gründliches Trocknen der Füße und insbesondere der Zehenzwischenräume. Verwenden Sie hierfür vorzugsweise Toilettenpapier, das Sie leicht entsorgen können und Ansteckungen vermeiden, oder/und auch einen Föhn.

2. Tragen Sie Kupfersocken oder Silbersocken: Die Kupferfaser, bzw. die Silberfaser ist antibakteriell und fungizid. Sie tötet sowohl Bakterien, die Fußgeruch verursachen, als auch die Sporen, die Fuß- und Nagelpilz verursachen, ab.

3. Nicht barfuß laufen: Tragen Sie in öffentlichen Sporthallen, Schwimmbädern, Umkleidekabinen, Saunen, Gemeinschaftsduschen, Hotelzimmern etc. stets Schlappen oder Flip Flops. In Schwimmbädern und Duschen sollten Sie auf jeden Fall auch Badeschuhe vermeiden. Sie helfen nicht gegen Fußpilz. Im Gegenteil, sie fördern ihn. In diese Schuhe gelangt das herumschwappende Wasser hinein, indem sich die Sporen befinden. In diesen Schuhen können sie sich dann besonders gut entwickeln

4. Vermeiden Sie die Desinfektionsanlagen für die Füße. Was gut gemeint ist – ist nicht immer gut. In diesen Desinfektionsbrausen tummeln sich die Pilzsporen. Damit diese desinfizierenden Fußduschen Wirkung haben können, müssten Sie außerdem Ihre Füße gute 5 Minuten in die Dusche halten.

5. Probieren Sie nie barfuß fremde Schuhe, schon gar nicht neue Schuhe in Schuhgeschäften. Schützen Sie Ihre Füße stets mit Socken, Söckchen oder Strümpfen.

6. Bequeme und fußfreundliche Schuhe: Tragen Sie nach Möglichkeit nur bequeme, gesunde und fußfreundliche Schuhe. Kaufen Sie Schuhe mit atmungsaktivem Obermaterial, wie z.B. Leder.

7. Lüften Sie Ihre Schuhe und Stiefel regelmäßig.

8. Desinfizieren Sie Ihre Schuhe und Stiefel regelmäßig mit einem Desinfektionsspray. Sie können innen durchaus feucht werden. Über Nacht trocknen sie meist ab. Desinfizieren Sie insbesondere Schlappen und anderes Schuhwerk wie z.B. Badeschuhe, und zwar nach jedem Gebrauch in öffentlichen Sportanlagen.

9. Cremen Sie Ihre Füße täglich ein. Die Pilzsporen haben es schwer, in eine geschmeidige, gesunde Haut einzudringen.

Unser bester Tipp: Kupfersocken sind der beste schutz gegen fußpilz

Socken mit Kupferfasern sind eine neue Entwicklung aus den USA und Israel. In vielen Ländern Lateinamerikas und auch in Israel werden die Soldaten mit diesen Socken versehen. Da sie antibakteriell und fungizid sind, helfen sie hervorragend gegen Schweißfüße, Fußgeruch und beugen effektiv Fußpilz vor. Lesen Sie hier über die interessante Geschichte der Kupfersocken. Kaufen Sie die Socken im Fachhandel im Internet (z.B. bonn-copper).

2. Fußpilz schnell erkennen – Fußpilz Symptome

WAS IST FUßPILZ?

Fußpilz, oder Tinea Pedis (die medizinische Bezeichnung), ist eine Hautpilzerkrankung an den Füßen. Wird Fußpilz nicht erfolgreich behandelt, kann er sich zu einer chronischen Infektion entwickeln. Er kann sich auch, z.B. durch Kratzen oder das Streifen beim Anziehen von Kleidung, auch das Trocknen der Füße und anderer Körperteile, auf andere Körperbereiche ausdehnen. Meist wird Fußpilz durch Fadenpilze ausgelöst. Wesentlich seltener können es auch Spross-, Hefe- sowie Schimmelpilze sein.

WELCHE SIND DIE SYMPTOME VON FUßPILZ?

Jucken, Schuppenbildung, Bläschenbildung, Nässen.

WELCHE FUßPILZARTEN GIBT ES?

Fußpilz zwischen den Zehen (medizinisch: Interdigitale Fußpilzform): Dies ist die meistverbreitete Fußpilzart. Sie befällt, wie gesagt, den Raum zwischen den Fußnägeln, am häufigsten zwischen den dritten und vierten Zeh. In diesen Räumen herrschen die vom Pilz bevorzugten Bedingungen: Feuchtigkeit, Wärme und Dunkelheit. Das typische Symptom ist das Jucken an den betreffenden Stellen. Es können sich Bläschen und kleine Risse bilden.

Verhornender Fußpilz (medizinisch: Squamös-hyperkeratotischer Fußpilz): Diese Fußpilzform befällt vor allem die Fußsohle, nämlich die Ballen und die Ferse, von wo sie sich auf die Fußkanten und den Fußrücken ausdehnen kann. Die vom Fußpilz befallenen Stellen werden schuppich und verhornen übermäßig stark. Diese Form wird auch Mokassin-Mykose genannt. In besonders schweren Fällen entwickelt sich eine dicke Hornhautschicht und bilden sich schmerzhafte Risse an den besonders belasteten Fußpartien. Die von diesem Fußpilz betroffenen Menschen verwechseln ihn häufig mit extremer Trockenheit der Fußhaut.

Bläschen-Fußpilz (medizinisch:Vesikulöse-Dyshidrotische): Diese Form des Fußpilzes kommt selten vor. Hierbei bilden sich Bläschen, insbesondere am Fußgewölbe und den Fußkanten. Statt aufzuplatzen, trocknen die Bläschen vielmehr ein, was zu einem Juckreiz und Gefühl von Spannung führen kann.

 

3. Fußpilz ist leicht zu behandeln

1.- Haben Sie sich einen Fußpilz eingefangen, behandeln Sie Ihn nach Vorschrift mit einer antimykotischen Salbe, einem Gel, Puder, Spray oder Lösung. In der Apotheke werden Sie meist gut beraten. Sehr wichtig ist es, die Behandlung auch über die Zeit fortzuführen, wenn die Symptome abgeklungen sind.  Dies ist meist nach ein bis zwei Wochen der Fall. Setzen Sie die Behandlung jedoch noch etwa 3 bis 4 weitere Wochen fort, denn die Pilzsporen sind sehr hartnäckig. Nur nach insgesamt ca. 5 Behandlungswochen können Sie davon ausgehen, dass der Pilz abgetötet und ein Rückfall nicht zu erwarten ist.

2.- In einem fortgeschrittenen Stadium, wenn die Infektion großflächig ist und sich der Pilzbefall bereits auf Fußsohlen, -ballen und Fersen ausgedehnt hat, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Sie höchstwahrscheinlich medikamentös behandeln wird.

 

 

Einen Fußpilz sollten Sie auf jeden Fall behandeln. Ansonsten entwickelt er sich weiter und kann die Nägel angreifen. Die Behandlung eines Nagelpilzes ist dagegen schwer und langwierig.

Ein unbehandelter Fußpilz kann die Haut stark schwächen. Es kann dann zu einer Streptokokkeninfektion in Form einer Wundrose kommen. Hierbei handelt es sich um eine sehr ernste und schwere Infektion mit hohem Fieber, die im Krankenhaus behandelt werden muss.

5.  Wer ist besonders gefährdet, Fußpilz zu bekommen?

Diabetiker sind insbesondere gefährdet, da sie häufig unter Durchblutungsstörungen und einer geschwächten Immunabwehr leiden. Man schätzt den Anteil der Diabetiker, der an Fußpilz leidet, auf 70%. Bei dieser Menschengruppe kommt die Gefahr hinzu, dass durch die Schädigung des Nervensystems, infolge der Durchblutungsstörungen, ihr Schmerzempfinden beeinträchtig ist und sie Wunden und Infektionen nicht rechtzeitig bemerken und bekämpfen.

Senioren/Seniorinnen: mit dem Alter steigt die Gefahr einer Fußpilzinfektion.

Menschen, die unter Durchblutungsstörungen der Füße leiden.

Menschen, die Medikamente nehmen, die das Immunsystem unterdrücken, bzw. unter einer Immunschwäche leiden.

Sportler, denn sie benutzen häufig Umkleidekabinen und Gemeinschaftsduschen. Sportschuhe fördern das Schwitzen und die daraus resultierende Feuchtigkeit begünstigt pilzfreundliche Bedingungen.

Bergleute, Waldarbeiter, Bauarbeiter, Soldaten, Polizisten. Die festen Schuhe, die sie tragen müssen, behindern häufig die gesunde Durchblutung und die Belüftung der Füße.

wie vermeide ich fußpilz

  • Halten Sie Ihre Füße sauber
  • Trocknen Sie die Füße sehr gründlich
  • Tragen Sie Kupfersocken zur Vorbeugung
  • Cremen Sie die Füße, damit die Haut geschmeidig bleibt
  • Laufen Sie möglichst viel barfuß: Jedoch nie in Schuhen, Hotelzimmern, öffentlichen Bädern, Saunas, Turnhallen, etc.
  • Desinfizieren Sie die Schuhe regelmäßig

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