Schweißfüsse: Was hilft wirklich?

Jeder Dritte Deutsche leidet unter Schweißfüssen:

Information, Rat und Hilfe gegen Schweißfüße finden Sie hier!

Eine neue Entwicklung sorgt für sichere und schnelle Hilfe.

1. Was hilft gegen Schweißfüße?

2. Schweißfüße: Ursachen

3. Auswirkungen von starkem Fußschweiß

4. Warum schwitzen wir?

5. Warum schwitzen meine Füße?

6. Schweißfüße bei Kindern

7. Schweißfüße in der Pubertät

 

Gipfelstürmer trägt antibakterielle Socken gegen Schweißfüße in Sportschuhen
Fußgeruch und Schweißfüße sind eng miteinander verbunden. Sie sind – sozusagen – enge Verwandte. Und doch muss nicht jeder, der unter Schweißfüßen (Hyperhidrose plantearis) leidet, auch Fußgeruch haben. Wenn Sie auch unter starkem Fußgeruch leiden, können Sie sich genauer auf der Seite „Fußgeruch: Nie wieder“ informieren.  Die Tipps gegen Schweißfüße und Fußgeruch sind allerdings sehr ähnlich. Sie werden hier auch einen sehr hilfreichen, neuen Tipp entdecken, der sowohl gegen Schweißfüße, Fußgeruch, Fußpilz und Hornhaut hilft.

1. Was hilft gegen Schweißfüße?

Jeder Mensch ist anders. Daher kann das eine Mittel oder der Tipp, der einem hilft den Fußschweiß zu bekämpfen, nicht unbedingt auch dem anderen helfen. Deshalb beginnen unsere Empfehlungen mit den hilfreichsten Tipps und enden mit solchen, die bei leichtem Fußschweiß helfen könnten. Probieren sie durchaus die Empfehlungen eine nach der anderen. So können Sie feststellen, welche die für Sie  richtige Hilfe gegen Schweißfüße ist:

Barfußlaufen bei Schweißfüßen!

Laufen Sie so oft und so viel Sie können barfuß. Dadurch kommt viel Luft an die Füße und der Schweiß kann verdunsten. Wie gut das funktioniert können Sie daran festmachen, dass die Hände auch schwitzen – ähnlich wie die Füße. Doch da sie ständig mit der Luft in Kontakt sind, haben wir bei den Händen nicht das Problem wie mit dem Schweiß an den Füßen in Schuhen. Barfußlaufen ist in jeder Hinsicht das Beste, was Sie für Ihre Füße machen können.

Socken gegen Schweißfüße

Die Socken spielen zweifelsohne die wichtigste Rolle im Kampf gegen Schweißfüße. Sie haben den direkten Kontakt zur Fußhaut. Sehr wichtig ist, dass Sie nie Schuhe ohne Socken tragen. Der Fuß schwitzt und keine Socke kann den Schweiß aufnehmen. Das ist der beste Nährboden für Bakterien. Vermeiden sie Socken aus reinen Synthetikfasern, da die Bakterien an diesen Fasern leichter anhaften und sich schnell multiplizieren können. Gern werden Socken aus Naturfasern, wie zum Beispiel Baumwolle oder Schafswolle, empfohlen. Doch diese Materialien saugen den Schweiß auf, bleiben aber dann feucht. Insofern laufen Sie in nassen Socken weiter herum. Wir empfehlen deshalb Socken aus Silberfasern und vor allem aus Kupferfasern. Die Silber- und Kupfersocken sind antibakteriell. Also zerstören sie die Bakterien. Diese Socken mit Kupferfasern sind eine neue und effektive Hilfe gegen Schweißfüße und gegen Fußgeruch. Einen Vergleich der unterschiedlichen Socken finden Sie hier.

Unser bester SOCKENtipp: Socken mit Kupferfasern

Socken mit Kupferfasern sind eine neue Entwicklung aus den USA und Israel. In vielen Ländern, auch in Israel, werden die Soldaten mit Kupfersocken ausgestattet, da sie antibakteriell und hervorragend gegen Fußschweiß sind. Auch beugen sie Fuß- und Nagelpilz vor und verhindern zuverlässig Fußgeruch. Lesen Sie hier über die interessante Geschichte der Kupfersocken.

Atmungsaktive Schuhe gegen Schweißfüße

Wenn Sie unter Fußschweiß leiden, sollten Sie Schuhe aus Synthetikmaterial vermeiden. Im Sommer empfehlen sich offene Schuhe, damit die Füße viel Luft bekommen. Und in den anderen Jahreszeiten können Sie Lederschuhe oder Schuhe aus Mesh-Gewebe tragen, ein Material, das eine Netzstruktur hat und somit atmungsaktiv ist. Und tragen Sie auch nicht zu enge Schuhe. Fragen Sie bei Ihrem Schuhkauf stets nach der Luftdurchlässigkeit des Schuhmaterials. Und sparen Sie nicht an den Schuhen. Vermeiden Sie so weit wie möglich das Tragen von Gummistiefeln. In Gummistiefeln schwitzen die Füße sehr stark. Sollten Sie Gummistiefel nicht vermeiden können, was ja oft der Fall ist, besonders in der Landwirtschaft, tragen Sie Kupfersocken. Was die Schuhe betrifft, so empfehlen wir gern die Marke Geox.

Wie pflege ich die Schuhe?

Wie pflege ich die Schuhe? Wechseln Sie die Schuhe regelmäßig. Wenn die Schuhe in der Waschmaschine gewaschen werden können, tun Sie dies bei der angegebenen Temperatur und fügen Sie ein Hygienespülmittel hinzu, wie zum Beispiel von Sargotan. Auch sollten Sie Ihre Schuhe regelmäßig desinfizieren. Nehmen Sie hierfür ein Desinfektionsspray (z.B. Sargotan oder DenkMit). Sprühen Sie die Schuhe gründlich innen ein, sie können durchaus feucht werden. Über Nacht trocknen sie wieder. Es gibt zahlreiche Hausmittel gegen Fußgeruch in Schuhen, mit denen Sie die Schuhe wieder geruchsfrei bekommen können.

Schuheinlagen gegen Fußschweiß

Es gibt zahlreiche Schuheinlagen aus unterschiedlichen Materialien, die gegen Schweißfüße und Fußgeruch helfen. Und die Wirkung hängt auch hier vom Material ab. Sowohl Apotheken als auch Drogerien empfehlen Einlegesohlen aus Leder. Aber auch aus Zedernholz, da diese antibakteriell sind.  In diesem Fall empfehlen wir die Zederna-Schuheinlagen, die Testsieger im Programm des WDR „Der Große Haushaltscheck“ waren. Auch können Sie es mit Zimteinlegesohlen versuchen, wenn der Duft nach Zimt an den Füßen Sie nicht stört. Doch sollte bei Einlegesohlen aus Antivkohle gegen Schweißfüße abgeraten werden. Zwar neutralisiert Aktivkohle Gerüche, hat aber keinen Einfluß auf das Schwitzen selbst.  

Hausmittel gege Schweißfüße 

Fußhygiene:

Waschen Sie Ihre Füße täglich. Sollten Sie sehr stark unter Fußschweiß leiden, waschen Sie die Füße auch zwei Mal am Tag. Trocknen Sie anschließend Ihre Füße sehr gründlich, insbesondere die Räume zwischen den Zehen. Nun können Sie einen Deospray, eine Deocreme oder Deoroller mit antibakteriellen Zusätzen benutzen. Bei starkem Fußschweiß können Sie mit einem aluminiumchloridhaltigen Fußdeo (einem Antitranspirant) den Schweißfuß bekämpfen. Die Wirkung ist intensiver, bewirkt eine Verengung der Schweißdrüsen und verhindert somit, dass der Fußschweiß an die Hautoberfläche gelangt. Denn Deos ohne Aluminium überdecken zwar den Fußgeruch, behandeln aber nicht den starken Schweiß. Lassen Sie sich beim Kauf in einer Apotheke beraten.

Hornhaut entfernen:

Hornhaut am Fuß erfüllt eine wichtige Funktion, da es den Fuß vor Belastungen schützt. Trotzdem sollte überflüssige, exzessive Hornhaut bzw. abgestorbene Haut entfernt werden, da sich Bakterien gerne in der Hornhaut aufhalten. Regelmäßig entfernte Hornhaut (durch medizinische Fußpflege oder auch Bimmstein, Lavastein, etc.) bekämpfen schweißliebende Bakterien und somit Fußgeruch.

Fußbäder: 

Fußbäder sind eine Wohltat für alle Füße. Bei starkem Fußschweiß sollte man durchaus einmal täglich ein Fußbad nehmen. Ansonsten reichen 1 bis 2 Mal die Woche. Das Wasser sollte angenehm warm sein und das Fußbad ca. 15 Minuten dauern.

Es empfiehlt sich, dem Wasser gewisse Badezusätze beifügen:

Grobes Meersalz: aufgelöst im Fußbadwasser, entspannt die Füße.

Schwarzer Tee: Die im schwarzen Tee enthaltene Gerbsäure tötet nämlich nicht nur die Bakterien ab. Auch schließt sie die Poren und vermindert so die Schweißbildung. Lassen Sie zwei Teebeutel 15 Minuten in ca. 500 ml lauwarmem Wasser ziehen und danach gießen Sie noch zwei Liter Wasser hinzu.

Salbei: Sei es in Form einer Handvoll frischer Salbeiblätter, die man erst im heißen Wasser ziehen lässt,  oder auch einiger Spritzer Salbeiöl, ist es eine Hilfe gegen Schweißfüße. Denn Salbei ist antibakteriell und wirkt schweißhemmend.

Apfelessig: Auch Essig ist antibakteriell und daher ein bewährtes Naturheilmittel. Hier sollte man 2/3 Wasser mit 1/3 Apfelessig vermischen, und die Füße eine Viertelstunde im Wasser baden.

Natron gegen Schweißfüße: Dass in der letzten Zeit wird viel über Natron als Hilfsmittel gegen Fußschweiß und Fußgeruch geschrieben wird, ist jedem, der hierunter leidet, bekannt. Es soll ein in alter Zeit gern verwendetes Mittel gewesen sein.  Bewährt hat es sich als Hilfe gegen Fußgeruch. Inwiefern es auch gegen Schweißfüße hilft, ist unsicher. Doch wenn Sie es versuchen möchten, empfehlen wir ein Natronfußbad. Hierfür sollten Sie etwa 3 Teelöffel Natron in 3 Liter Wasser auflösen. Die Temperatur sollte angenehm sein und das Bad circa 20 Minuten dauern.

Über Fußbäder hat die Frauenzeitschrift Brigitte einen längeren Bericht.

2.   Schweißfüße: Ursachen

Zu den Ursachen von starkem Fußschweiß gehört eine falsche Fußhygiene und insbesondere falsche, weil synthetische und luftundurchlässige Socken und Schuhe. Da die Socken einen unmittelbaren Kontakt mit der Haut haben, sind sie ein wichtiger Faktor und Verursacher von Schweißfüßen. Insofern sind richtige Socken gegen Schweißfüße auch die vielleicht wichtigste Hilfe. 

Kann extremer Fußschweiß vererbt werden? 

Ja. Wenn ein Elternteil oder ein Verwandter in direkter Linie (es können durchaus Generationen übersprungen werden) unter starkem Fußschweiß oder Hyperhidrose leidet oder litt, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass man ebenfalls darunter leidet, als wenn das nicht der Fall ist.

Schweißfüße in Gummistiefeln:

Gummistiefel oder Regenstiefel sind Gift für Menschen, die unter Fußschweiß leiden. Sie sind luftundurchlässig, wodurch die Füße in den Stiefeln verstärkt schwitzen. 

Schweißfüße und Ernährung:

Wenn Sie zu starken Fußschweiß neigen, sollten Sie fette Speisen, koffeinhaltige Getränge und Alkohol vermeiden. Gut gegen eine strake Schweißproduktion sind Kräuter- und Früchtetees, denen Sie Zitrone oder Ingwer zufügen können. Sehr gut ist auch Salbeitee. Kochen Sie frischen Salbei in Wasser auf, lassen Sie ihn erkalten und trinken Sie ihn über den Tag hinweg. Es wirkt Wunder.

 

 

 

3.   Auswirkungen von starkem Fußschweiß

Fußgeruch: 

Der Fussgeruch entsteht durch den Kontakt des Schweißes mit den Bakterien auf der Haut. Und Fußgeruch muss ernst genommen werden, da er schwere psychologische Folgen haben kann, die bis zur sozialen Isolation führen können. Auf unserer Seite „Fußgeruch“ können Sie sich umfassend darüber und über die besten Tipps gegen Fußgeruch informieren.

Aufgeweichte Wundhaut (Keratoma sulcatum)

Infolge von starkem, ständigen Schwitzen kann die Fußhaut aufquellen und sich weißlich verfärben. Dann sieht sie wie durchlöchert aus, wie die Haut von Wasserleichen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Maceration. Da die Haut dabei ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen kann, können Keime oder auch Papillomviren leicht eindringen. Diese Krankheit kann sich sehr schnell entwickeln, durchaus innerhalb eines Tages, und starke Schmerzen verursachen. Da dies meist durch falsche Schuhe oder feste Stiefel begünstigt wird, sind es oft Soldaten, die hiervon betroffen sind. So fielen z.B. im Vietnamkrieg ganze Kompanien durch diese Krankheit aus. Dieser Artikel informiert sehr detailliert über diese Krankheit.

Fußpilz (Tinea pedis):

Permanente Schweißfüße und feuchte Socken weichen die Fußhaut auf und bieten somit dem Fußpilz ideale Bedingungen. Laut einer Studie der Charité, Berlin, istdie Rate von Fußpilzi bei Menschen, die unter starkem Schweißfuß leiden, 3,5 mal höher als bei normalen Patienten.

Dornwarzen (Verrucae plantaris): 

Es handelt sich hier um eine Warzenart, die wie ein Trichter in den Fuß reinwächst. Sie entsteht durch Kontaktinfektion mit Papillomviren. Erst treten sie einzeln auf, doch bald vermehren sie sich, da sie sich auf der ständig feuchten Haut schnell vermehren. So können es in kurzer Zeit an die 20 Warzen pro Fußsohle werden. Es ist wichtig, diese Warzen zu behandeln, da sie sonst wachsen, die Knochenhaut erreichen und große Schwerzen verursachen können. Sollten Sie an Dornwarzen leiden, informieren Sie sich bitte diesem Fachbeitrag.

 

4.  Warum schwitzen wir?

Ist schwitzen normal? Ja!  Ist schwitzen gesund? Ja!

Normales Schwitzen: 

Schwitzen ist insbesondere für die Wärmeregulierung des Körpers wichtig. Dafür sind 2 bis 3 Millionen ekkrine Schweißdrüsen zuständig, die in unterschiedlicher Dichte über den ganzen Körper verteilt sind. Diese Schweißdrüßen werden vom thermoregulatorischen Zentrum im Gehirn gesteuert. Wenn es zu warm wird, produzieren diese Drüsen Schweiß, der auf der Haut verdunstet und somit Kühlung verschafft.

Neben diesen ekkrinen Schweißdrüsen gibt es auch die apokrinen Schweißdrüsen oder „Duftdrüsen“, die allein die Produktion von Duftstoffen steuern. Diese Drüsen sind an Haarfollikel gebunden und befinden sich nur auf bestimmten Körperregionen, wie z.B. an den Achsen und der Schamgegend. Sie spielten früher bei der Markierung des Reviers eine wichtige Rolle und sind auch heute noch für das Sozial- und Sexualleben von Bedeutung. Wikipedia informiert sehr gut über die Funktion des Schwitzens beim Menschen.

Nicht normales Schwitzen: 

Doch wenn keine äußerlichen Gründe für das verstärkte Schwitzen existieren, so wie Sport, Fieber oder Hitze, liegt höchstwahrscheinlich eine krankhafte Störungen der Schweißproduktion vor. Insofern unterscheiden Ärzte zwischen einem „normalen“, also physiologischen Schwitzen, und einem krankhaften, pathologischen Schwitzen.

Auch ein exzessives „normales“, also nicht krankhaftes Schwitzen, auch der Füße, kann durch gewisse äußere Umstände verstärkt (siehe „Ursachen von starkem Fußschweiß“) oder gemindert werden (siehe „Was hilft wirklich gegen Schweißfüße“).

Wenn jemand übermäßig schwitzt, spricht man von Hyperhidrose. Ca. 1 bis 2% der Bevölkerung leiden an Hyperhidrose. Es kann ein starkes Schwitzen am gesamten Körper sein (generelle Hyperhidrose), oder lokal begrenzt, wie z.B. der Achselhöhlen (Hyperhidrose axilliaris), der Hände (Hyperhidrosis palmaris) oder der Füße (Hyperhidrose plantaris) sein.

5.  Warum schwitzen meine Füße?

Der Mensch schwitzt besonders an Händen und den Füßen, da er an diesen Körperteilen die meisten Schweißdrüsen besitzt: ca. 500 pro Quadratzentimeter. Diese Schweißdrüsen werden im Gegensatz zu den anderen ekkrinen Drüsen nicht vom thermoregulatorischen Zentrum, sondern vom sympathischen Teil des vegetativen Nervensystems im Gehirn gesteuert. Hieraus erklärt sich, warum wir zwar nachts, wenn es warm ist, am Körper schwitzen, aber nicht an den Fußsohlen oder den Innenflächen der Hand. Hand- und Fußschweiß erklären sich aus der Evolution, denn eine Gefahr, zum Beispiel durch die Nähe eines wilden Tieres, verursachte einen Adrenalinschub und dieser wiederum verstärktes Schwitzen, eben an den Händen und Füßen. Der dadurch entstehende Schweißfilm ermöglichte einen besseren Halt der Füße beim Laufen oder der Hände beim Festhalten an Ästen oder Felsen.

Zwar schwitzen wir an den Händen gleichstark wie an den Füßen, doch da diese im ständigen Kontakt mit der Luft sind, verdunstet der Schweiß sofort. Wie stark wir an den Händen schwitzen, merken wir, wenn wir Gummihandschuhe überziehen.

Warum riecht Fußschweiß so unangenehm? 

Der frische Schweiß ist geruchlos und besteht zu 99% aus Wasser. Erst wenn der Schweiß auf die Bakterien stößt, die sich auf der Hautoberfläche befinden, wird er zersetzt und es entwickelt sich der unangenehme Geruch, der sogenannte Fußgeruch oder Käsegeruch.

Schweißfüße Test 

Man kann feststellen, ob man tatsächlich an den Füßen übermäßig schwitzt, also unter einer Hyperhidrose an den Füßen leidet. Wenn der Schweiß bei über 50 mg pro Fuß und pro Minute liegt, spricht man von einer Hyperhydrose plantaris.

Wie kann man feststellen, ob man unter extremen Fußschweiß leidet? 

Tatsächlich gibt es zwei gute Methoden, um den Schweregrad und die Menge des Fußschweißes zu bestimmen. Die eine ist der

JOD-STÄRKE-TEST, auch MINOR-TEST genannt, nach dem Namen des Erstbeschreibers dieser Methode. Bei diesem Verfahren werden die Körperstellen, in unserem Fall der Fuß, mit einer bräunlich-rötlichen Iod-Kaliumiodidlösung bestrichen. Diese Lösung wird nun mit Stärkepuder bestäubt. Je nach Stärke des Fußschweißes verfärben sich die Stellen in unterschiedlichen blau-schwarz-Tönen. Desto dunkler die Farbe, desto höher die Schweißproduktion.

Die zweite Methode nennt sich GRAVIMETRISCHE MESSUNG. Hierbei handelt es sich um eine reine quantitative Messung der Schweißmenge. Der Arzt legt besonders saugfähiges Filterpapier auf die Körperstellen, die sehr stark schwitzen. Anschließend stellt er die Schweißmenge fest, indem er das mit Schweiß durchtränkte Filterpapier wiegt. Man spricht von einer Hyperhidrose der Füße, wenn die Schweißmenge bei 20 Milligramm und höher pro Minute liegt.

 

Unser bester TIPP GEGEN schweißfüße

Waschen Sie Ihre Füße täglich. Trocknen Sie sie sehr sorgfältig, besonders zwischen den Zehen. Tragen Sie Socken oder Strümpfe mit Kupferfasern. Da hierbei die Herstellungsart eine Rolle spielt, sollten sie im Internet im Fachhandel kaufen, wo Sie eine große Auswahl und die richtige Qualität finden. Cremen Sie Ihre Füße jede Nacht mit der Lipidrofußcreme von Gehwol ein. Tragen Sie Schuhe aus einem atmungsaktiven Material, wie z.B. von Sioux.

6.   Schweißfüße bei Kindern 

Kinder, auch Kleinkinder, können  bereits unter Schweißfüßen leiden. Entsprechend auch unter Fußgeruch. Denn Kinder haben die gleiche Anzahl Schweißdüsen wie Erwachsene, und dies auf einer sehr viel kleineren Oberfläche.

Fußschweiß und Fußgeruch können bei Kleinkindern beginnen, sowie ihnen ihre ersten Schuhe angezogen werden. Die Füße schwitzen im Schuh und durch den Schweiß entsteht dann der unangenehme Geruch. Besonders Gummistiefel oder Regenstiefel sind nicht zu empfehlen, da sie völlig luftundurchlässig sind. Außerdem bieten sie den kleinen Kinderfüßen keinen richtigen Halt. Wir empfehlen bei Kindern häufiges Barfußlaufen, die richtigen Socken und Schuhe.

 

7.   Schweißfüße bei Jugendlichen

Besonders in der Pubertät neigen Jugendliche wegen der hormonellen Umstellung zu Fußschweiß und Fußgeruch. Hiervon sind Jungen stärker betroffen als Mädchen. Aber nicht jeder Jugendliche, der unter starkem Fußschweiß leidet, muss auch Fußgeruch haben. Doch Voraussetzung für Fußgeruch ist halt Fußschweiß. Insofern empfehlen wir, alle Tipps auszuprobieren, die in Abschnitt 1, oben, aufgelistet sind. Ganz besonders empfehlen sich bei Jugendlichen die Kupferfsocken. Sie ziehen schlicht und einfach ein Paar gesunde und völlig normal aussehende Socken an,  die anderen nicht auffallen. So müssen sie sich nicht mit Pülverchen oder Haushaltsgerüchen plagen, die ihr Gefühl der Peinlichkeit und Unsicherheit nur verstärken.

Auch ist das Problem den meisten Jugendlichen eh sehr peinlich und kann ebenfalls Auswirkungen auf ihr Verhalten haben. Also helfen Sie Ihnen mit den richtigen Socken und Schuhen.

 

Unser bester FUSSCREMEtipp: LIPIDRO FUSSCREME VON GEHWOL

Diese Creme hat einen 10% Ureaanteil. Darüberhinaus hat sie Harnstoffe, Sanddornöl und Avocadoöl, die der trockenen Haut fehlende Lipide zuführen und Wasserverlust und verdunstung verhindern.