socken gegen schweißfüße                             socken gegen fußgeruch

Die  richtigen  Socken  können  helfen

Ursache von Fußgeruch sind Schweißfüße

 

Fast ein Drittel der Bevölkerung leidet unter Fußschweiß und Fußgeruch.

Da die Socken direkten Kontakt mit der Haut am Fuß haben, spielen sie die wichtigste Rolle im Kampf gegen Schweißfüße und Fußgeruch.

Wir stellen Ihnen hier die unterschiedlichen Socken gegen Schweißfüße und Fußgeruch vor. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Socken pflegen sollten und sagen Ihnen, was Sie gegen Fußschweiß und Fußgeruch machen können.

 

AFast ein Driteeuch!

Gegen Fußgeruch: Hilfe bieten die richtigen Socken

Fußgeruch hingegen kann mit den richtigen Socken effektiv bekämpft werden. Dafür sollten die Socken auf jeden Fall antibakteriell sein, denn erst wenn der Schweiß mit den Bakterien auf der Haut zusammentrifft, entsteht der unangenehme Fußgeruch.

Fußschweiß hat sehr unterschiedliche Ursachen. Um Fußschweiß zu vermeiden gibt es viele Empfehlungen und Tipps. Socken verhindern nicht die Entstehung von Fußschweiß. Aber sie helfen, den Schweiß zu absorbieren und das Nässegefühl in den Socken zu verringern.

Synthetiksocken und Schweißfüße   (–)

Das ist so ziemlich die schlechteste Wahl, wenn man unter Schweißfüßen und Fußgeruch leidet. Auch wenn diese Socken zu den billigsten gehören, schaden sie dem Fuß, da die synthetische Faser (etwa Polyester) die Haut erhitzt, keine Feuchtigkeit aufnimmt und auch nicht atmungsaktiv ist. Wenn sie über Synthetiksocken auch noch geschlossene Schuhe aus ebenfalls nicht atmungsaktiven Material tragen, schließen sie ihre Füße in einen regelrechten Schwitzkasten ein.

 

Baumwollsocken gegen Schweißfüße (-+)

Eine sicherlich bessere Wahl als Synthetiksocken, doch auch nicht die richtige Lösung. Lange galten sie als die besten Socken gegen Schweißfüße, weil sie die Füße kühlen und die Haut mit Sauerstoff versorgen. Jetzt setzt sich die Ernenntnis immer mehr durch, dass Bauwolle die Feuchtigkeit nicht absorbiert und auch nicht vom Fuß ableitet.

Socken aus Bambus gegen Schweißfüße?   (-+)

Bambussocken werden in letzter Zeit immer häufiger als gute Wahl für Menschen, die an Schweißfüßen und Fußgeruch leiden, empfohlen. Man sagt ihnen eine gewisse antibakterielle Wirkung nach. Doch muss man sich fragen, welche Merkmale des Bambus nach dem Herstellungsprozess noch erhalten bleiben. Denn die Herstellung der Bambusviskose ist keinesfalls natürlich. Über das Herstellungsverfahren können Sie sich hier informieren. Die Faser ist weniger robust als die Baumwollfaser. Doch absobiert es die Feuchtigkeit und entwässert besser als Baumwolle. Textilprodukte aus Bambus sind weich und angenehm.

Silbersocken gegen Schweißfüße?   (++)

Socken mit Silberfasern gegen Schweißfüße sind bereits länger bekannt und haben sich bewährt. Der Silberanteil an der Faser ist antibakteriell, also bekämpft es die Bakterien, die Fußgeruch, Fußpilz und andere Infektionen verursachen. Die Faser hat eine kühlende Wirkung im Sommer und eine wärmende Wirkung im Winter. Meist handelt es sich um qualitativ hochwertige Socken, die allerdings relativ teuer sind.

Kupfersocken gegen Schweißfüße und Fußgeruch   (+++)

In den letzten Jahren haben sich die Socken mit Kupferfasern stark entwickelt und sind sehr populär geworden. Immerhin ist Kupfer seit der Antike für seine hygienische und heilende Wirkung bekannt. Diese Socken regulieren den Schweiß und leiten ihn nach Außen. Wie die Silberfasersocken sind sie antibakteriell und zerstören die Bakterien, die zu Fußgeruch führen. Sie sind auch fungizid, sodass sie Fuß- und Nagelpilz vorbeugen. Sie unterstützen die Heilungsprozesse von Infektionen und sonstigen Hautunregelmäßigkeiten. Kupfersocken sind ebenfalls sehr komfortabel und langlebig. Darüber hinaus, preiswert.

 

Kupfersocken werden in vielen Ländern den Soldaten gegeben, da diese immer feste und zugeschnürte Stiefeln tragen müssen, die die Schweißproduktion fördern. Entsprechend verstärken sie auch den Fußgeruch. Dagen helfen Kupfersocken.

 Wie auch die Silbersocken sollten sie die Kupfersocken im Fachhandel kaufen. Die großen Verkaufsplattformen bieten meist Ware an, deren Herstellungsverfahren keine Langlebigkeit der Wirkung gewährleisten.

Wikipedia empfiehlt das Tragen von Kupfersocken und Silbersocken bei Schweißfüßen und Fußgeruch.

„… Strümpfe mit Kupferfasern wirken antibakteriell und sorgen somit dafür, dass Bakterien sich nicht vermehren können, was den Fußgeruch reduzieren soll. Zudem sind sie preiswert und oft sehr bequem. Daher eignen sie sich zugleich als Sportsocken sowie für den Alltag“ 

(https://www.sweat-off.com/ratgeber/socken-gegen-schweissfuesse/)

Schweißfüße: Was wirklich hilft:

Fußgeruch vermeiden:

 

  • Waschen Sie Ihre Füße täglich.
  • Gönnen Sie Ihren Füßen ein bis zweimal die Woche ein Fußbad mit einem Badezusatz, wie schwarzen Tee, Salbei, etc.
  • Trocknen Sie immer nach dem Waschen und dem Fußbad die Füße sehr gründlich, besonders zwischen den Fußzehen. Verwenden sie hierfür Klopapier wenn Sie unter Nagel- oder Fußpilz leiden. Auch ein Fön kann hier helfen.
  • Verwenden sie einen Deo, eine Lotion, Salbe oder Gel.
  • Cremen Sie Ihre Füße regelmäßig ein. Sehr gut ist die Lipidrocreme von Gewohl.
  • Laufen Sie so viel wie möglich barfuß damit der Schweiß sofort verdunsten kann.
  • Tragen Sie Socken mit Kupferfasern.
  • Tragen Sie atmungsaktive Schuhe.
  • Desinfizieren Sie Ihre Schuhe regelmäßig. Einmal die Woche, in etwa. Nehmen Sie hierfür ein Desinfektionsspray wie z.B. Sagrotan
  • Wenn das alles nicht hilft, können Sie auch auf Ihre Nahrung achten (nicht zu würzig, nicht zu viel Knoblauch …),  einen Arzt konsultieren und lassen Sie sich auf Hyperhidrose untersuchen.

 

Wie wasche ich die Socken?

Socken gegen Schweißfüße und Fußgeruch sollten, wie auch andere Socken, entsrechend den Anleitungen der Hersteller gewaschen werden. Dabei richtet sich die Wassertemperatur nach dem Material der Socke. So sollten Synthetiksocken, Bambussocken und Baumwollsocken am besten bei 30 Grad gewaschen werden. Wenn die Socken sehr hochwertig sind, können Sie sie auch bei 40 Grad waschen. Und hier stellt sich das Problem. Wenn Sie an einer Infektion am Fuß leiden, an Nagel- oder Fußpilz, an Fußgeruch, sollten Socken bei 60 Grad gewaschen werden.  Fügen sie auch ein Hygienespüler hinzu, wie z.B. von Sagrotan oder Impresan.

Die Silber- und Kupfersocken können sie wegen der antibakteriellen Wirkung der Faser länger tragen. Sie brauchen sie also nicht so oft zu wechseln. Sie sollten nicht über 30 Grad gewaschen werden. Die Bakterien werden durch den Silber- bzw. Kupferanteil zerstört.

Nehmen Sie für keine der vorgestellten Socken Weichspüler, vermeiden Sie den Trockner und verwenden Sie vorzugsweise einen Feinwaschmittel.